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Shamrock 2018 01
Waren die nicht schon öfter hier und kommt da nicht immer wieder das Gleiche – entweder irgendetwas zu Irland oder Shakespeare? Und schreien die nicht immer so laut rum und toben durch die Gänge? Und wird man da als Zuschauer nicht häufig zum Mitmachen animiert und manchmal sogar – wie peinlich – den anderen „vorgeführt“?

Es könnte sein, dass der ein oder andere Julianer am Mittwoch letzter Woche genau diese Gedanken hatte, denn in der Tat war der diesjährige Besuch des irischen Tourneetheaters bereits der sechste am Julianum.

Und ja: für die Unter- oder Mittelstufe gibt es immer etwas zu Irland – allerdings durchaus wechselweise zur irischen Mythen- und Sagenwelt, zu berühmten irischen Persönlichkeiten, zur Stadt Dublin und natürlich zu Guinness und irischer Musik - und für die Oberstufe wird häufig Shakespeare „verarbeitet“ – weil er z.B. nach wie vor für Leistungskurse Englisch verpflichtend ist. Die kleine, jeweils nur aus 3 oder 4 Mitgliedern bestehende, irische Truppe macht in der Tat ganz schön Lärm. Meist ist der aber ziemlich wohlklingend (alle Shows werden musikalisch durch Gesang und Instrumente begleitet), oder wenn es wirklich „schreit“,dann eben gerade deshalb, weil auch das Schrille ein Mittel der Komik ist (das besonders gut gelingt, wenn – wie geschehen - die anderen Schauspieler dem scheinbar hilflos gegenüber stehen). Und schließlich: ja, es wurden erneut zwei Schüler (aber freiwillige!) rekrutiert, um bei einer entscheidenden Szene aus A Midsummer Night's Dream eine Mauer und den Mond zu spielen. Das gab es tatsächlich fast genau so schon mal vor drei Jahren, und für die Freiwilligen musste es doch peinlich sein, nicht zu wissen, wozu das Loch in der Mauer gut sein sollte und was man sagen sollte (weil man den Zettel nicht lesen konnte). Oder doch nicht wirklich? Ich jedenfalls konnte nichts wirkliche Peinliches daran finden, zumal die diesjährigen „Versuchskaninchen“ sich recht cool aus der Situation gerettet haben und auch, weil die Shamrock-Schauspieler einmal mehr bewiesen haben, dass sie immer fair mit dem Publikum umgehen und eventuell schwierige Situationen immer durch einen passenden flotten Spruch entschärfen können.

Ja, auf jeden Fall ...
... denn trotz des leichten Abnutzungseffektes und z.T. ungünstiger Terminierung (besonders wegen der anstehenden Vorabi-Klausuren im 12. Jahrgang) ist das Shamrock Theater wieder ein großer Erfolg am Julianum gewesen, weil die Schauspieler es wieder mal geschafft haben,
– ohne großes Bühnenbild und mit wenig Requisiten
– ein relativ großes Publikum mit bis zu 400 Schülern für jeweils fast 90 Minuten temporeich zu unterhalten und in Stimmung zu bringen,
– in kleinen szenischen Darstellungen sehr humorvoll typisch irische Phänomene zu erklären oder auf einzelne Begebenheiten aus dem Leben von Shakespeare zu verweisen und
– nebenbei eine ziemlich große Menge an Informationen (in nicht zu schwierigem Englisch) zu vermitteln,
– dabei das Ganze immer wieder musikalisch mit irischen Folk-Songs zu umrahmen,
– um schließlich mit dem German Clockwinder unter Aktivierung des gesamten Publikums das krönende Finale zu erreichen

Thank you for this!

Shamrock 2018 05

Shamrock 2018 04

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Shamrock 2018 02