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Schueleruniversitätstage01
„Beeindruckende Vorträge“ – diesen Kommentar hörten die Schüler-Referenten immer wieder nach ihren Auftritten in der prächtigen Juleumsaula. Besonders den erwachsenen Zuhörern fiel auf, wie fundiert, sicher und auch dem gemischten Publikum – darunter über 200 Schülerinnen und Schüler – angemessen die Ergebnisse der Facharbeiten zum Thema „Revolution“ vorgetragen wurden. Das Thema war wie immer vorgegeben durch die „großen“ Universitätstage, die eine Woche später, in diesem Jahr ab Donnerstag, dem 20. September bis Sonntag, dem 23. September stattfinden.


Schueleruniversitätstage04
Die Schüler-Referenten weiteten den Blick auf den Begriff „Revolution“ mit ihren sehr verschiedenen Themen (hier werden nur die Julianum-Themen genannt): Staffan Radtke beschäftigte sich differenziert mit der Frage, ob die russischen Revolutionen 1917 zu verhindern gewesen wären. „Vor einer solchen Menschenmenge im Juleum zu sprechen, machte mich leicht nervös, es hielt sich aber im Rahmen. Ich habe versucht, die Menschen auszublenden“ (Staffan). Corinna Duck verglich den Geheimdienste Tscheka, der aus der Russischen Revolution entstand, mit der Stasi: „Am meisten beeindruckt hat mich an meinem Thema die Brutalität, mit der Geheimdienste in der Lage sind vorzugehen, was ich in dem Ausmaß nicht erwartet hatte. Der Tag im Juleum war sehr schön und vor so vielen zu sprechen, war eine ganz neue Erfahrung. Mir hat es geholfen, mich auf den Inhalt zu konzentrieren, um sich dabei nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.“

Schueleruniversitätstage02
Marvin Stender analysierte den Versuch einer Art „Gegenrevolution“: Die „Harzburger Front“ von 1931 und ihre zeitgenössische und heutige Bewertung. „Das Beeindruckendste an meinem Thema war nicht nur die durch unterschiedliche politische Überzeugungen vollkommen unterschiedliche Bewertung der „Harzburger Front“, sondern die sehr unterschiedliche Wahrnehmung von Ereignissen, deren Außenwirkung für alle Parteien eigentlich gleich ersichtlich waren. Zur Vortragssituation: Zuerst ist man natürlich äußerst aufgeregt, aber dann kommt man in sein Thema und die Größe des Publikums spielt während des Vortrags, wenn man in der Materie drin ist, kaum eine Rolle mehr.“

 

(Fotos: Copyright Andreas Greiner-Napp)Schueleruniversitätstage03