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Förderung und Beratung

Foto: Julianum

Über 300 Schülerinnen und Schüler haben sich am Mittwoch an der Berufsfindungsbörse des Julianums beteiligt. Bei der 17. Messe standen ihnen Vertreter von Unternehmen, Behörden sowie Universitäten und einer Hochschule für Gespräche zur Verfügung. Referenten und Schüler standen dabei im regen Austausch. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie geht es weiter nach der Schulzeit.

lateinkursfahrt1Ein Bericht der Kursfahrt vom 07.06. – 10.06.2016 (von Esther Wedekind und Marco Jaritz)

Als wir am Dienstag um 07:05 Uhr alle am Bahnhof standen, konnten wir es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Die meiste Zeit der Zugfahrt haben wir mit lustigen Spielen verbracht. Als dann kurz vor Hannover die Ansage kam, dass der Anschlusszug sich um 70 Minuten verspäten wird, waren wir alle erst mal genervt. Zum Glück gab es da ja noch Starbucks im Bahnhof. Das mit dem Zugfahren ist ja alles schön und gut, aber man muss erst mal die schweren Koffer durch die engen Gänge tragen können – das war ne Geburt … Angekommen in Köln sind wir mit dem weltbesten Kompass namens Herrn Kloppenburg zu unserem Hotel/Hostel gepilgert. Anschließend sind wir mit der U-Bahn zum Kölner Dom gefahren, bei dem uns eine Stadtführerin empfangen hat. Zuerst konnten wir den Dom besichtigen und danach hat sie uns grundlegende Fakten dazu erzählt. Danach gab es eine kleine Stadtführung. Später sollten wir uns um 17:00 Uhr vor dem Hotel treffen, jedoch kamen Kloppi und Fr. Vaelske ca. 20 Minuten zu spät, weshalb wir eine kleine Meisterschaft im Limbo veranstalteten, um uns die Zeit zu vertreiben. Der Champion der Jungen wurde Emil und von den Mädels Esther. Nach dem Abendessen ließen wir den ersten Tag gemütlich ausklingen.

2016 Welttag des Buches01Im Rahmen des ‚Welttages des Buches‘ haben die 5. Klassen des Julianums in diesem Jahr wieder das Angebot des Buchhandels genutzt und sich für jeden Schüler ein Buchgeschenk aus der Buchhandlung Gröpern 5 abgeholt. Dieser persönliche Besuch in einem Buchladen ist für viele Schüler eine schöne Erfahrung, können doch dabei Einblicke in die Bücherwelt allgemein und in viele verschiedene neue Geschichten und Buchtitel im Speziellen gewonnen werden.

Gespannt und aufmerksam verfolgten die Schüler den altersgemäßen Erklärungen von Frau Jensen, schauten sich mit großem Interesse im ganzen Buchladen um und holten sich vielfach Ideen für kommende Lektüren für zuhause. Besonders freuen sich in diesem Jahr auch die Kinder, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen und in der deutschen Sprache noch nicht ganz sicher sind, denn ...

2016 5dsl Welttag des BuchesAuch in diesem Jahr fand anlässlich des Welttags des Buches die Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" der Stiftung Lesen statt. Der diesjährige Jugendroman "Im Bann des Tornados" hat den Schülerinnen und Schülern so gut gefallen, dass sie gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Verena Beu beschlossen, am Wettbewerb der Stiftung Lesen teilzunehmen. Die Aufgabe lautete dieses Jahr, einen Willkommensbrief zu schreiben und ein Willkommensgeschenk zu basteln - entweder für einen neuen Schüler oder Freund.

Unterkategorien

Federlese

Zur „Federlese" finden sich Schülerinnen und Schüler zusammen, die eigene Texte schreiben, Gedichte, Kurzgeschichten, Szenen, Reiseberichte usw. Wir treffen uns nach Absprache, bringen Getränke, Kekse und unsere Texte mit.
Das Wort drehen und wenden, es befrachten und befragen, mit ihm leben und leiden, es wirken und werken lassen – das und noch mehr fordert uns heraus.
Im Moment sind wir ein kleiner Kreis von Autoren der Jahrgänge 9 – 11.
Wer kommen will, ist willkommen.
Achtet bitte auf das gelbe Plakat mit der Feder!

Im Rahmen einer schönen Zusammenarbeit mit dem Buchladen "Gröpern 5" fahren wir jährlich zur Frühjahrsbuchmesse nach Leipzig. Für jeweils einen Oberstufenkurs sponsert Frau Jenzen die Busfahrt nebst Eintritt!
Wir machen uns einen Plan, welche Veranstaltungen wir besuchen wollen: Lesungen, Mitmachbuden, Fernsehsender, Messebuchläden usw.
Am Ende des Tages kommen wir schön erschöpft und voller Anregungen zurück.

Johann Voß

 

 

Big Challenge LogoAuf Initiative einer Gruppe von Englischlehrern in Frankreich wurde BIG CHALLENGE 1999 gegründet. Das Hauptziel ist es, den Schülern einen pädagogischen Anreiz zu geben, ihre Englischkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern und sich gleichzeitig mit Schülern ihrer Altersgruppe zu messen
Den Big Challenge gibt es heute in 5 verschiedenen Ländern. Die deutsche Variante wird seit 2005 durchgeführt und richtet sich an die Klassen 5-9 aller Schulformen. Das aus Lehrern bestehende internationale Team (mit jeweils einem Verantwortlichen pro Teilnehmerland) ist völlig unabhängig und an keinerlei Verlag oder Organisation gebunden, arbeitet jedoch eng mit verschiedenen Partnern aus dem Bildungsbereich zusammen, um den Schülern möglichst attraktive Preise bieten zu können. (die wiederum ausschließlich durch die Teilnahmebeiträge der Schüler finanziert werden)

Der Test findet jeweils an einem zentralen Termin im Mai direkt an den Schulen statt. Die Teilnehmer haben eine Unterrichtsstunde Zeit, ca. 50 Fragen (zu Grammatik, Wortschatz , Idiomatik und Landeskunde) im multiple-choice-Verfahren zu beantworten.
Am Tag darauf sind bereits die Lösungen im Internet unter www.thebigchallenge.com/de nachzulesen, und etwa drei Wochen später erhält jede teilnehmende Schule die Ranglisten für Schul-, Landes- und Bundesebene. Außerdem werden für die besten Teilnehmer Sachpreise verschickt (fremdsprachige Zeitschriften, Bücher und Wörterbücher, Lernsoftware etc).

Das Julianum nimmt seit 2006 regelmäßig mit durchschnittlich 100 Schülern am Big Challenge-Wettbewerb teil. Die bisher erfolgreichste Teilnehmerin des Julianum, Laura-Marie Piniakowski, wurde im Jahr 2011 zweite Bundessiegerin im 6. Jahrgang und hat dafür u.a. eine Fahrt nach England gewonnen.

Astrid Grabenhorst-Nitschke

BigChallengeklein

[Der Austausch mit der Holyrood Academy ist derzeit ausgesetzt.]

Unser Austausch mit der Holyrood Academy in Chard existiert seit 1990 und hat sich aus der allgemeinen Städtepartnerschaft zwischen Helmstedt und Chard entwickelt.
Jedes Jahr gibt es 2 Kontakte: im September fahren wir mit ca. 25 Schülern der 8. Klassen für 10 Tage nach England (3 Tage Sightseeing: u.a. London., danach bei Gastfamilien in Chard) Zusätzlich besteht für 1–5 Schüler der 10. Klassen die Möglichkeit, ein Mini-Praktikum an einer Grundschule oder einem Kindergarten abzuleisten
Im darauf folgenden Februar/März findet der Gegenbesuch der englischen Partnerschüler statt. Die aus schulischen Gründen leider nur wenige Tage in Deutschland bleiben können.
In der Zeit von Oktober bis Dezember werden die Schüler der 7. Klassen für den nächsten Durchlauf (Beginn Klasse 8) klassenweise informiert und können sich dann für den Austausch bewerben. Die Teilnahme ist nicht an Noten gebunden, sondern das Los entscheidet.
Sobald die endgültigen Namen feststehen, findet ein Informationsabend für alle beteiligten Schüler/innen und Eltern statt, auf dem genauer über den Ablauf der Reise und wichtige Details Auskunft gegeben wird.
Die Fahrt ist eine Busreise (damit vor Ort ein eigener Bus für Ausflüge bereit steht) und beginnt an einem Dienstagmorgen im September. Der erste Reisetag besteht überwiegend aus einer Busfahrt nach Calais/Frankreich und der anschließenden Überquerung des British Channels mit einer Fähre.
Die ersten beiden Nächte verbringen wir in einer Jugendherberge oder einem Hotel im Süden Englands oder in London direkt. Am zweiten Tag steht dann ein Ausflugsprogramm in der britischen Hauptstadt an. Am dritten Tag werden auf der Weiterfahrt nach Chard weitere Sehenswürdigkeiten erkundet. Ankunft in Chard wird in den Abendstunden sein. Dort werden unsere Schüler/innen schon sehnlichst von ihren Gastschülern und deren Eltern erwartet.
Die verbleibenden Tage sind gefüllt mit zahlreichen Unternehmungen und Ausflügen.
Immer wieder interessant ist auch die Begrüßung durch den/die Bürgermeister/in und die Teilnahme am Unterricht unserer Partnerschule.
Wenn man sich gerade so richtig kennen gelernt hat, müssen wir Chard am Mittwochmorgen wieder verlassen und uns auf den (leider recht langen) Heimweg machen. Auch hier stehen meist noch einige Stopps und Besichtigungen an.
Rückkehr ist dann gegen 8 Uhr am Donnerstagmorgen.

Viele Erinnerungen und Freundschaften haben sich im Laufe der Jahre auf beiden Seiten angesammelt! (siehe Fotos)

Die Fahrt wird organisiert und durchgeführt von Frau A. Grabenhorst-Nitschke. Sie wird begleitet von Frau C. Bohnstedt und Herrn R. Lee.

 

Spanien erleben: Der Madrid-Austausch am Gymnasium Julianum

AustauschSpanien 01Für die Spanisch-Lerner des Julianum bietet sich in der 9. Klasse eine besondere Chance, die Fremdsprache rundum zu erleben: eine Woche Madrid, zu Gast in einer spanischen Familie und später im Schuljahr eine Woche Gastgeber sein für unseren spanischen Partner. Eine wunderbare Möglichkeit, die Lebensweise und Lebenswelt des anderen kennen zu lernen, und für manch einen von uns der Anfang einer guten und freundschaftlichen Verbindung nach Spanien, die auch nach dem Austausch bestehen bleibt.
Der Madrid-Austausch hatte seine Premiere im Schuljahr 2012/13 und wurde von Anfang an so ausgelegt, dass die aktuelle Klasse 9 S als ganze Gruppe teilnimmt. Zuerst steht der Besuch der spanischen Hauptstadt an, worauf wir im Unterricht gemeinsam hinarbeiten: Sehenswürdigkeiten und Orientierung in Madrid, nützliche Redemittel für Unterhaltungen vor Ort, Rollenspiele von typischen Situationen in Spanien. Die Zuteilung der spanischen und deutschen Partner wird von den Lehrkräften der beiden Klassen unter regem Austausch gemeinsam und frühzeitig vorgenommen, so dass wir schon vor der Reise Bekanntschaft schließen und mehr voneinander erfahren können.
AustauschSpanien 02Die spanische Partnerschule heißt IES Manuel de Falla und befindet sich in Coslada, einem Vorort von Madrid, und hier wohnen auch die meisten Schüler. Dieses Städtchen ist überschaubar, viele Strecken wie zum Zentrum, zu Parks oder zum Bahnhof lassen sich zu Fuß bewältigen. Madrid selbst erreicht man in ungefähr 20 Minuten mit der S-Bahn oder der Metro.
Nun kommt also der spannende Tag des Abflugs. Per Direktflug von Berlin nach Madrid tauchen wir ein in die neue Welt. Schon am Flughafen zeigen sich die Spanier als herzliche und begeisterte Gastgeber und begrüßen uns als neues Familienmitglied. Die nun folgende Woche startet morgens üblicherweise in der spanischen Schule, wo wir Einblicke in das Schulleben und den Unterricht bekommen. Im Laufe des Vormittags brechen wir dann auf zu einer Tagesexkursion, etwa nach Madrid Zentrum oder in die umliegenden Städte Toledo oder Alcalá. Bei unserer Rückkehr werden wir von unseren Gastgebern schon erwartet und verbringen den Abend in unserer Familie oder treffen uns nochmal mit unseren Klassenkameraden. Hier macht sich der verschobene Tagesrhythmus bemerkbar, das Abendessen wird dann gerne zum „Nachtessen".AustauschSpanien 03So eine Woche ist voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen, so dass der Abschied von unseren spanischen Freunden und Familien am Flughafen meist schwer fällt. Aber auch innerhalb unserer Klasse können wir unsere Verbindungen stärken und zusammen wachsen. Und wenn die Klassenfahrt ins Ausland gemeistert ist, dann können wir langsam mit den Vorbereitungen für den zweiten Teil beginnen, wenn die Spanier gegen Ende des Schuljahres nach Helmstedt kommen. Natürlich ist es unser Wunsch, unseren Gästen eine tolle Woche in unserer Region zu bieten.
Die finanziellen Belastungen für unsere Familien halten sich in Grenzen, weil Spanier und Deutsche gegenseitig für ihre Unterbringung sorgen. So sind die Flüge mit insgesamt ca. 180 Euro der größte Posten, hinzugerechnet werden müssen dann noch die Ausgaben für die Tagesausflüge. Die IES Manuel de Falla und das Gymnasium Julianum sind sehr froh über diese Zusammenarbeit, wodurch jedes Jahr fast 60 junge Deutsche und Spanier ihre Horizonte um die Welt des anderen erweitern können.

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Informationen zum Brigitte-Sauzay-Austausch

Der Vitré-Austausch (siehe unten) ist derzeit ausgesetzt. Um unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, an einem Frankreich-Austausch teilzunehmen, gibt es für Interessierte den Brigitte-Sauzay-Austausch. Es handelt sich um ein individuellen (2-) 3-monatiger Schüleraustausch zwischen Deutschland und Frankreich, der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) gefördert wird.

Seit 2006 können Schülerinnen und Schüler unserer (7., 8.) 9. bis 10. Klassen in Frankreich (Lycée Bertrand d' Argentré in Vitré, Bretagne) am Familien-und Schulleben ihrer Austauschpartner teilnehmen und haben somit umfassend Gelegenheit, ihre französischen Sprachkenntnisse intensiv zu erweitern und französische Kultur und Lebensweise aus unmittelbarer persönlicher Erfahrung zu erleben. Hiermit bietet sich eine einmalige Chance zum interkulturellen Lernen über unser Nachbarland, unserem wichtigsten Handelspartner.
Der Zeitpunkt der Austausche wird in Abstimmung mit den verantwortlichen Lehrern der beiden Gymnasien gewählt. Die Aufenthalte finden nacheinander und nicht gleichzeitig statt. Auf diese Art und Weise sind die Austauschpartner erst in Deutschland dann in Frankreich zusammen.
Die Aufenthaltskosten im jeweiligen Gastland werden auf Gegenseitigkeit von den aufnehmenden Familien übernommen.

 

Informationen zum Vitré-Austausch (derzeit ausgesetzt)

«Bienvenue la France!» - Unser Frankreichaustausch

Unser Frankreichaustausch kann auf eine lange Tradition – seit 1978 – zurückblicken. Nach mehrjähriger Pause wurde er im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit dem Collège Gérard de Nerval aus Vitré (Bretagne) wieder neu belebt und erfreut sich seitdem durchgängig eines sehr großen Interesses sowohl auf deutscher wie auch auf französischer Seite, sodass jährlich deutlich mehr als 40 Schüler teilnehmen können. Seit 2012 kooperiert unser Austausch mit dem Frankreichaustausch der Lademann-Realschule und deren Partnerschule, dem Collège Les Rochers Sévigné.
Alle zwei Jahre – im Frühjahr – erhalten interessierte Schüler der jeweiligen 7. und 8. Klassen die Möglichkeit, einen 13/14-jährigen französischen Austauschschüler hier bei sich aufzunehmen. Unser Gegenbesuch in Vitré findet dann ein Jahr später (unsere Schüler besuchen zu dem Zeitpunkt die 8. und 9. Klassen) wiederum im Frühjahr statt. Dabei sei erwähnt, dass sich im Laufe des zwischen beiden Besuchen liegenden Jahres die französische Gruppe hinsichtlich ihrer Teilnehmer teilweise verändert, sodass wir keine Gewähr geben können, dass man in Frankreich auch von dem Schüler aufgenommen wird, den man bei sich beherbergt hat.

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Bei der Aufnahme eines Gastschülers entstehen den Familien über die Verpflegung hinaus so gut wie keine weiteren Kosten. Auch die Kosten für die Fahrt nach Frankreich, die mit einem Bus erfolgt, haben sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise nur auf etwa 160-200 € belaufen. Gründe dafür sind z.B. die große Teilnehmerzahl, die vollständige Unterbringung unserer Schüler, Lehrer und auch des Busfahrers in französischen Familien sowie die finanzielle Unterstützung durch die Roehse-Stiftung, das Deutsch-Französische Jugendwerk und den Helmstedter Partnerschaftsverein (HPV), mit dem wir seit Jahren eng zusammenarbeiten.
Schüler und Lehrer berichten immer wieder begeistert von der Austauschfahrt und stellen fest: „Unser Schulalltag profitiert stark von diesem Austausch, da das Kennenlernen der französischen Jugendlichen und ihrer Familien einerseits eine intensive Annäherung an das Nachbarland ermöglicht, andererseits dadurch die Lust, die Sprache anzuwenden, wächst und so der Unterricht stets lebendig bleibt."

 

Seit einigen Jahren besteht für die Schülerinnen und Schüler des 12. und 13. Jahrgangs am Julianum die Möglichkeit, den (amerikanischen) TOEFL ITP Test im Rahmen des Go4Goal! Wettbewerbs zu absolvieren.

Doch was ist das genau?

TOEFL steht dabei für „Test of English as a foreign language“. Der standardisierte ITP Test ist international anerkannt und „dient Schulen, Universitäten und anderen Organisationen als Instrument zur Bewertung des Hör- und Leseverständnisses, einschließlich der Grammatikkenntnisse für akademisches Englisch“ (siehe Go4Goal!).

Eine Teilnahme an diesem Test lohnt sich durchaus. Zum einen gibt es im Rahmen des Wettbewerbs natürlich etwas zu gewinnen (siehe hier). Zum anderen erhalten alle Teilnehmer einen Score Report, der einerseits kurz vor dem Abitur eine Rückmeldung von unabhängiger Seite darstellt, wo man sprachliche gerade steht. Andererseits macht sich ein solcher Report natürlich auch gut als Anlage bei eventuellen Bewerbungen. (In Einzelfällen kann dieser Report auch von Unis als Sprachnachweis anerkannt werden. In der Regel wird allerdings der "große" TOEFL verlangt, der noch etwas umfangreicher und auch deutlich teurer ist.) Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, (kostenpflichtig) ein Zertifikat zu bestellen.

Wie meldet man sich an und wie ist der grobe Ablauf?

Zu Anfang eines jeden Schuljahres wird Herr Lee per E-Mail in allen Kursen des 12. und 13. Jahrgangs anfragen, wer an dem Test teilnehmen möchte. Jede Schülerin und jeder Schüler, die bzw. der auf diese Nachfrage antwortet, erhält im Anschluss weitere Informationen per Mail. Der eigentliche Test findet dann an einem Vormittag im ersten Halbjahr des jeweiligen Schuljahres statt und wird etwa 4 Unterrichtsstunden in Anspruch nehmen. Der genaue Termin wird immer in Absprache mit allen Interessierten festgelegt, um Kollisionen mit Klausurtagen oder anderen relevanten Terminen zu vemeiden. Im Jahr 2021 betrug die Anmeldegebühr 20 Euro.

FREVLLogoNeben dem Vorlesewettbewerb in Deutsch gibt es seit 2006 auch einen Vorlesewettbewerb für Englisch und Französisch am Julianum.
Zunächst werden im Fachunterricht die Klassensieger ermittelt, die dann – jeweils in der Woche nach Pfingsten – gegeneinander antreten, damit anschließend die Jahrgangssieger gekürt werden können.
Prinzipiell darf jeder Schüler aus den ersten vier Lernjahren am Wettbewerb teilnehmen (d.h. die Jahrgänge 5-8 in Englisch und 6-9 in Französisch; bei Bedarf kann aber auch noch ein neunter Jahrgang in Englisch teilnehmen). Einzige Ausnahme: Jahressieger müssen im kommenden Jahr einmal aussetzen, damit auch andere die Chance haben, Sieger zu werden. Grundsätzlich ist deshalb auch die Teilnahme von Halb-Muttersprachlern etwas kritisch, denn auch durch sie würden u.U. die Siegeschancen etwas ungleich verteilt.
Jeder Teilnehmer darf sich einige Freunde als Publikum einladen und liest dann in der ersten Runde einen individuell gewählten und gut vorbereiteten Text vor. In der zweiten Runde, in der die Konkurrenten jeweils den Raum verlassen müssen, soll jeder Kandidat seine Fremdsprachenkenntnisse auf die Probe stellen und spontan einen unbekannten Text vortragen (der natürlich dann für alle Kandidaten gleich ist).
Die Juroren bestehen aus Fachkollegen, Oberstufen-Schülern und nach Möglichkeit aus englisch- oder französischsprachigen Gastschülern des Julianum (z.B. Schülern aus der französischen Partnerstadt Vitré, die regelmäßig jedes Jahr im Sommer im Rahmen des Brigitte Sauzay-Programmes bei uns zu Besuch sind).
Als Dankeschön und Anerkennung erhalten die Klassensieger und die Jahrgangssieger eine Urkunde und einen vom Eltern- und Fördervein des Julianum gespendeten Büchergutschein.

Das Wilde Shamrock Touring Theatre ist ein irisches Tourneetheater mit Sitz in Dublin, das sich auf Aufführungen an Schulen spezialisiert hat. Seit 2011 treten die Iren mit zwei kleinen Ensembles vor allem in Deutschland, in der Schweiz und in Dänemark auf. Das Ensemble für Norddeutschland und Dänemark ist im Herbst und das für Süddeutschland und die Schweiz ist immer im Frühjahr unterwegs. Es gibt Angebote für Englisch-Anfänger, für das mittlere Niveau und für die Oberstufe. Die schwungvolle, einzigartige Mischung aus Theater und Musik, gewürzt mit Humor, begeistert jedes Jahr ca. 30.000 Zuschauer. Das Wilde Shamrock Touring Theatre ist seit 2013 regelmäßiger Gast am Julianum.

delfdalfSeit 2001/2 können sich unsere Schülerinnen und Schüler in der DELF-AG auf das Diplôme d'Études en Langue Françaisevorbereiten. Dieses standardisierte Diplom, das man in 154 Ländern erwerben kann, ist das einzige vom französischen Staat anerkannte Diplom für Französisch als Fremdsprache mit internationalem Wert.

Die DELF-Prüfungen werden vom Centre international d'études pédagogiques (CIEP) entwickelt und sind an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) angepasst.

Das DELF scolaire besteht aus vier Niveaustufen:

A1, A2 (allgemeine Sprachverwendung)

B1, B2 (selbstständige Sprachverwendung)

Interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 nehmen an der DELF-AG unserer Schule teil, die einmal wöchentlich pro Niveaustufe stattfindet. Sie trainieren den Gebrauch der französischen Sprache in vielfältigen Situationen des Alltagslebens. Das Sprechen und Hören nimmt eine zentrale Rolle ein, aber auch das Leseverstehen und das Schreiben von Texten werden geübt. Am Ende steht eine schriftliche sowie eine mündliche Prüfung (ein „lockeres" Gespräch mit französischen Muttersprachlern), die bei uns in Helmstedt an der Kreisvolkshochschule halbjährlich abgenommen werden.

Die vier Teilprüfungen, die kostenpflichtig sind, können unabhängig voneinander abgelegt werden. Sie sind gleich aufgebaut und evaluieren die Schülerinnen und Schüler in den vier Grundkompetenzen: hören, lesen, sprechen und schreiben.

Welche Vorteile bietet unseren Schülerinnen und Schülern das DELF - Zertifikat?

• Mit DELF lernen sie frühzeitig eine echte Prüfungssituation kennen.
• DELF ist ein wertvoller Abschluss für Schülerinnen und Schüler, die Französisch nicht bis zum Abitur führen.
• DELF ist ein international anerkanntes Diplom, das als außerschulische Zusatzqualifikation ein Trumpf in vielen Situationen (Studium, Praktikum, Beruf) darstellt.

Die AG ist aber auch offen für Schülerinnen und Schüler, die keine Prüfung ablegen möchten, sondern nur Interesse haben, Französisch ohne Notendruck zu sprechen.

Ansprechpartnerin: Frau Simons

 

Seit April 2016 ist das Gymnasium Julianum um eine Partnerstadt reicher: das kleine Städtchen Castlerea im County Roscommon, unweit der schönen Westküstenstadt Galway. Dort befindet sich die Castlerea Community School, die Deutsch als Fremdsprache anbietet, neben der alten Landessprache Irisch und der zweiten Fremdsprache Französisch. Im April waren die Deutschlehrerinnen Jackie Kenny und Deirdre Hawkshaw zum ersten Mal mit einer Gruppe von 11 irischen Schülerinnen und Schülern zu Gast in Helmstedt. Im September wird der erste Gegenbesuch in Irland stattfinden.

Untergebracht sind die deutschen Schüler (wie auch die Iren) bei Gastfamilien, mit denen sie die Wochenenden verbringen. Ausflüge finden vor allem unter der Woche statt, um den Austauschschülern so viel Zeit wie möglich in den Familien bieten zu können. Die Iren sind überaus gastfreundliche und warmherzige Menschen, die zum einen großen Wert auf Traditionen legen, zum anderen aber überaus weltoffen und modern sind. Die atemberaubende Landschaft der grünen Insel, alte Burgen, irische Abende mit Musik und Tanz sowie viel Bewegung beispielsweise im Hochseilgarten erwarten die Austauschschüler. Darüber hinaus lernen sie das Schul- und Familienleben kennen, nehmen am Unterricht teil und besuchen den Park rings um das Bunratty Castle, der das Leben der Iren um die Jahrhundertwende detailgetreu und mit dem typischen irischen Humor darstellt.

Der Austausch richtet sich an Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs. Ansprechpartnerinnen am Julianum sind Frau Beu und Frau Niebuhr.

Deutsch-Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

LIEBE FÜR BÜCHER und LEIDENSCHAFT FÜRS LESEN werden am Julianum großgeschrieben

Vorlesewettbewerb Titelbild01Der Deutsch-Vorlesewettbewerb am Julianum erfreut sich einer langen Tradition. Unter der Schirmherrschaft des ‚Börsenvereins des Deutschen Buchhandels‘ findet die erste Runde stets im ersten Schulhalbjahr in den 6. Klassen statt. Angeregt und unterstützt von den Deutschlehrern suchen sich die Schüler geeignete Bücher aus, stellen diese ihren Mitschülern inhaltlich kurz vor und lesen daraus eine spannende Textstelle vor.

Wenn dann die Klasse die besten drei bis fünf Vorleser der Klasse gewählt hat, treten diese in einem zweiten Durchgang an und lesen einen ihnen unbekannten Text sinngebend vor. Die Klasse entscheidet sich abschließend für einen ersten und zweiten Klassensieger, die dann zum Schulentscheid angemeldet werden. In diesem Schulentscheid treten die Klassensieger (Vertreter sind die zweiten Sieger) aller 6. Klassen gegeneinander mit neuen Lieblingsbüchern und wieder einem unbekannten Text an. In der Jury des Schulentscheids sitzen die Deutschlehrer der 6. Klassen und der/die jeweilige Schulsieger/in des Vorjahres. Der/Die Schulsieger/in bekommt ein paar Wochen später die Gelegenheit, bei einem Kreisentscheid (in Scheppau) gegen die Schulsieger aller teilnehmenden Schulen anzutreten. Der/Die Siegerin dieses Kreisentscheids wiederum hat die Möglichkeit, sich auf Bezirksebene (in Wolfsburg) dem Wettbewerb mit allen anderen Kreissiegern zu stellen. Und an dieser Stelle muss der Weg noch nicht zu Ende sein. Denn danach gibt es jeweils noch eine/n Sieger/in auf Landes- und Bundesebene.

Schon im Schulrahmen bereitet der Wettbewerb den Schülern große Freude und nicht selten bekommen die Schüler Lust, auch die Bücher ihrer Mitschüler zu lesen. Auf diese Weise werden die Liebe für Bücher und die Leidenschaft fürs Lesen nachhaltig gefördert und sind wichtiger Teil des Schullebens.