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2023 01 11 Never such Innocence banner

Am 11.01.2023 hatten einige Schülerinnen und Schüler des Julianum die besondere Möglichkeit, an einem englischsprachigen Workshop zum kreativen Schreiben teilzunehmen. Thematisch setzten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dabei mit den Themen Konflikt und Krieg auseinander.

Der englische Verein "Never such Innocence" ist zwar in London beheimatet, hat aber bereits Workshops in 120 Ländern veranstaltet. Aufgrund der guten Verbindung des Helmstedter Vereins für Städtepartnerschaften und internationale Begegnungen zur Partnerstadt Chard war es dem Helmstedter Verein gelungen, zwei bemerkenswerte Referenten für einige Workshops in Helmstedt, drei davon am Gymnasium Julianum, zu gewinnen. Clive Sanders, der von seinem Mitreferenten Will Daiziel als "poet in residence" vorgestellt wurde, hat zudem eine persönliche Beziehung zu unserer Region: Im Rahmen seines jahrzehntelangen Dienstes im britischen Militär verbrachte er auch sechs Jahre in der Kaserne in Langeleben im Elm, in der bis 1992 britische Soldaten stationiert waren.

2023 01 11 Never such Innocence01

Clive und Wills Hingabe zum Thema und ihre extrem freundliche und ermunternde Art brachen schnell das Eis und erleichterten vielen Schülerinnen und Schülern den Einstieg in das für einige ungewohnte Thema. Schritt für Schritt und trotzdem mit aller möglichen Offenheit wurden unsere Schülerinnen und Schüler dabei angeleitet, ihre Gedanken und Gefühle in Gedichtform niederzuschreiben. Am Ende des Workshops hatten die meisten Teilnehmer ein vollständiges, eigenes Gedicht verfasst. Die Ergebnisse beeindruckten nicht nur die Referenten und Lehrer/innen, sondern auch unsere Besucher vom Partnerschaftsverein sowie unsere Schülerinnen und Schüler selbst. Der Selbstverständlichkeit, mit der eine Vielzahl unserer Schülerinnen und Schüler in und mit der Fremsprache Englisch diskutierten, formulierten und schrieben, beeindruckte Besucher und Referenten gleichermaßen.

Hier zwei Beispiele, stellvertretend für viele tolle Ergebnisse:

 

The Aftermath

Too bright,
Too loud,
Too much,
And yet, nothing.

It hurts to see
The ruins of the place
That felt like home to me.

In my head
An unfair race
With all the deaths I've met.

My mind is numb,
So now I'll chase
The things thar are too much;

I just wish
They left a trace
Of hope inside my heart

 

Escape of my mind


At first it was serious but my words lost meaning
The further I went the less serious it got
Call it a Metagame because this isn't about the lines I wrote
It's about the way my mind escapes
The words I write
The ideas I have
They all get further from the point
My own problems become things that I can handle
Does any of it make sense?
For me it does
The meaning is up for interpretation
But only I know what I meant
This. Is the escape of my mind.

(Sophie Tabea Reckardt)