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Unterricht

Ideenexpo 2017 minimiert

Ganz nach dem Motto „Mach doch einfach“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6A, 6CSL, 6DSL und 6S mit ihren Klassenlehrern am Donnerstag, den 15.06.2017 die Ideenexpo in Hannover. Bei herrlichem Sommerwetter gab es in den Messehallen und dem Außengelände viele spannende Experimente rund um Wissenschaft und Technik zu entdecken.

webinar1An einem "Webinar" (interaktiven Online-Seminar) der Technischen Universität Clausthal nahmen Anfang November zwei Chemie-Leistungskurse des Julianum (J.Gipp, B.Voland) teil. Während der Vorträge zum Thema "Energiespeicherung" konnten die Kurse den Dozenten Fragen stellen, die sogleich beantwortet wurden.

Siegerehrun1Die Aufgaben der Landesrunde des Diercke Wissen Wettbewerbs sind so anspruchsvoll, dass wir sie hier nicht vorstellen.
Dafür gibt es eine Kostprobe der Aufgaben, die die drei Schulsieger Marvin Stender (9B, 4. von rechts), Moritz Amerding (10C) und Silas Koßmann (10D) beantworten mussten, z.B. waren der Begriff für das wallartige Auftürmen von Gesteinsmaterial am Ende eines Gletschers (Endmoräne) und die Lage des „Alten Landes“, des größten geschlossenen Obstanbaugebiets Europas (in der Nähe von Hamburg), gesucht. Vergleichsweise einfache Aufgaben lösten die Junioren in den 5. und 6. Klassen: So war die Stadt am Bosporus mit 14 Millionen Einwohnern gesucht (Istanbul). Fanny Herrmann (6CSL, 2. von rechts) und Elias Hübner (5DSL, ganz links) wurden Junioren-Sieger. Zum Abschluss noch eine weitere Beispielaufgabe: Der Fachausdruck bezeichnet ein Backwerk, andererseits einen unterirdischen Gang in einem Backwerk (Stollen).
Marvin Stender wurde zum wiederholten Mal Schulsieger und erreichte mit einem 7. Platz eine sehr gute Platzierung auf Landesebene. Allen Klassen- und Schulsiegern gratulieren wir herzlich (siehe Liste).

Julianum-Schüler bei Biologieolympiade erfolgreich

 

bioolympiadeWie in jedem Jahr findet auch dieses Jahr wieder die internationale Biologieolympiade statt, ein weltweiter Biologiewettbewerb, bei dem sich Nationalteams aus über hundert Nationen messen, dieses Mal in Hanoi, Vietnam. Zur Ermittlung der vier Schüler, die das deutsche Team vertreten werden, findet ein bundesweites Auswahlverfahren statt. Es besteht aus vier Runden.

In dem diesjährigen Auswahlverfahren stellte sich auch ein Julianum-Schüler den schwierigen Aufgaben der ersten Runde in Heimarbeit, Nicolas Bömelburg aus dem Kurs 12C2 von Frau Studienrätin Juliane Gipp. Es ging um verschiedenste Bereiche der Biologie, von Molekularbiologie über Evolution und Biochemie bis hin zu Ökologie.

Von den bundesweit 1415 Teilnehmern erreichten 699 die zweite Runde, unter ihnen auch Nicolas. In der ...

physikolympiadeSchülerinnen und Schüler des Gymnasiums Julianum nehmen seit etlichen Jahren an der Physik-Olympiade des Landes Sachsen-Anhalt teil, Dieser Wettbewerb ist in zwei Stufen gegliedert: Die 1.Runde findet in der Schule statt, die 2.Runde an der Universität „Otto von Guericke“ in Magdeburg.
In diesem Schuljahr konnte bei der Schulrunde der Schüler Max Niemann sehr gute Ergebnisse erreichen. Der stellvertretende Schulleiter Martin Schönau zeichnete Max mit einer Urkunde aus. Darüber hinaus qualifizierte sich Max mit einer entsprechend hohen Punktzahl für die Endrunde am 10.März 2016 in Magdeburg. Dort treffen sich die besten
Schülerinnen und Schüler aus über 50 Gymnasien, um die Jahrgangssieger des Jahres 2016 zu ermitteln.
Bei diesem Wettbewerb müssen Aufgaben aus den Bereichen Mechanik, Elektrizitätslehre und Wärmelehre gelöst werden. Die aufgeworfenen Probleme gehen teilweise auch deutlich über den schulischen Lehrstoff hinaus. Anerkennenswert ist dabei das Interesse und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich auch unbekannten physikalischen Phänomenen und Herausforderungen zu stellen. So hatte sich Max im Vorfeld des Wettbewerbs intensiv mit älteren, vergleichsweise ähnlich schweren, Aufgaben vergangener Jahre auseinandergesetzt. Betreut wurde Max bei seinen Vorbereitungen von Physiklehrer Volker Bertram.
Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten bekam Max auch durch sein sehr erfolgreich absolviertes dreiwöchiges Betriebspraktikum an der Universität in Magdeburg, dem Institut für Experimentelle Physik, in der Abteilung  Festkörperphysik.

Unterkategorien

Physik – it´s Rock and Roll and more

k-Phäno2010 37Rock and Roll und Physik? Warum?

Die Physik ist bekanntlich eine Naturwissenschaft, die versucht Vorgänge in der Natur zu beschreiben. Hierzu bedient sie sich Versuchen, welche als Fragen an die Natur zu verstehen sind und von dieser nach Möglichkeit immer gleich beantwortet werden. Hieraus leitet der Physiker dann Gesetzmäßigkeiten ab, die er in physikalischen Modellen beschreibt und teilweise in mathematischen Formeln zusammenfasst. Das physikalische Modell erlaubt es nun vorherzusagen, was bei bestimmten Voraussetzungen geschieht und die Mathematik hilft dies in Zahlen zu fassen. Dieses systematische Vorgehen wird auch im Schulfach Physik vermittelt. Thematisch beschäftigt man sich mit der Mechanik, der Elektrizitätslehre, dem Magnetismus, der Optik, der Wärmelehre und der Atomphysik. Oftmals bietet der Physikunterricht die Möglichkeit, in den Schülerexperimenten selbständig der Natur Fragen zu stellen und diese zur Antwort aufzufordern. Aber auch Demonstrationsversuche haben ihren Raum im Physikunterricht. Neben den physikalischen Inhalten bietet das Fach Physik in idealer Weise die Möglichkeit strukturiertes und zielorientiertes Handeln und Denken zu erlernen, aber auch kritische Fragen begründet zu formulieren und zu diskutieren. Die in der heutigen Zeit notwendige Teamfähigkeit wird beim gemeinsamen Experimentieren gefördert.
Aber was hat das nun mit der Überschrift zu tun? Gerade im Unterricht der Oberstufe wird deutlich, dass die Natur nicht immer so antwortet, wie man es erwartet. So kann Licht Wellencharakter oder Teilchencharakter haben, man nannte dies Dualismus. Auch die Entstehung eines Wasserstoffspektrums war bei seiner Entdeckung schwerlich zu erklären. Physiker wie Albert Einstein und Nils Bohr, „rebellierten“ mit ihren Theorien gegen gängige zeittypische Lehrmeinungen und eröffneten neue erfolgreiche Denkweisen, die die Physik revolutionierten. Genau dieses rebellische Aufbegehren wurde in den 1950ger Jahren durch den Rock and Roll zum Ausdruck gebracht – also ist Physik im übertragenen Sinne auch ein klein wenig Rock and Roll!


Exkursionen


...and more? Yes! Der reguläre Physikunterricht wird am Julianum von Exkursionen in das Phaeno und zum DLR ergänzt. In der Sekundarstufe I fahren die Schüler klassenweise in das Phaeno nach Wolfsburg und nehmen an den hier angebotenen Workshops teil. Als Beispiel sei der Workshop „Energie“ genannt. Mit beeindruckenden Schülerexperimenten werden die Kursteilnehmer mit dem Begriff „Energie“ vertraut gemacht. In der Sekundarstufe II findet dann ein Besuch im „DLR school_lab“ Braunschweig statt. In Gruppen werden Experimente zur Aerodynamik, zur Flugsicherung und vieles mehr durchlaufen. Ergänzt wird dieser physikalische Teil durch eine Berufs- und Studieninformation im Bereich des DLR.


Was lerne ich eigentlich konkret in den Jahrgängen?

In Klasse 5
beschäftigt man sich mit Magnetismus und Stromkreisen.

In Klasse 6
steht die Optik im Mittelpunkt.

In Klasse 7
beginnt der Einstieg in die Mechanik und man untersucht Masse und Kraft.

In Klasse 8
werden gleichförmige Bewegungen beschrieben und der Energiebegriff behandelt. Meist findet hier ein Phaenobesuch statt und es wird sich wieder mit Elektrizität beschäftigt. Elektrostatik, Spannung, Strom und Widersatnd seien exemplarisch genannt.

In Klasse 9
beschäftigt man sich weiter mit der Elektrizitätslehre. Man untersucht Halbleiter und ihre Eigenschaften, betrachtet die technischen Möglichkeiten, wie z.B. Dioden, Transistoren und Solarzellen.
Außerdem lernt man den Generator, den Elektromotor und den Transformator kennen.

In Klasse 10
wird die Wärmelehre ergründet. Hier stehen die Temperatur, die innere Energie und der Druck im Zentrum der Untersuchungen.


In Klasse 11
werden Bewegungsformen beschrieben. Genannt seien die gleichmäßig beschleunigte Bewegung und die Kreisbewegung. Aber auch Kräfte werden quantitativ beschrieben.

In den Jahrgängen 12 und 13
Werden folgende Themen behandelt:
1. Elektrische- und Magnetische Felder
2. Schwingungen und Wellen
3. Atomhülle
4. Atomkern
Es findet ein Besuch beim DLR statt.

Die Menschen müssen die Weisheit aus Himmel und Erde, aus Eichen und Buchen schöpfen. (Comenius)

Wir bringen dir – fast – die ganze Welt ins Klassenzimmer. Dabei bewegen wir uns vom Nahen zum Fernen und beginnen mit deinem Schulweg, den Bundesländern, Deutschland und der EU.
Im 6. Schuljahr lernst du eine Theorie kennen, die die führenden Geowissenschaftler erst in den 1960er Jahren aufgestellt haben. Gemeint ist die Plattentektonik, die u.a. die Verbreitung von Tiefseegräben, Vulkanen und Hochgebirgen erklärt.

Erdkunde Bild 1

In Klasse 7 „bereist“ du alle Klimazonen von den Tropen bis zur Polaren Zone und erfährst, wie Menschen dort leben.
In den Klassen 9 und 10 beschäftigen wir uns mit außereuropäischen Ländern wie den USA, China oder Kenia.
Kaum ein Fach ist methodisch so vielseitig: Das Zeichnen von Karten und Klimadiagrammen gehört genauso dazu wie Experimente, Rollenspiele, Debatten oder Referate mit Powerpoint-Präsentationen oder Mysterys. So lernst du unseren blauen Planeten kennen und lieben.


Erdkunde Bild 2Klasse 5
• Orientierung im Raum
• Erde und Sonnensystem
• Nord- und Ostseeküste
• Landwirtschaft in Deutschland und Europa
• Leben und Wirtschaften in Städten*
• Vielfalt in Europa*

Klasse 6 – epochaler Unterricht!
Endogene Prozesse verändern die Erde
• Vulkanismus
• Erdbeben und Tsunamis
• Kontinentaldrift und Plattentektonik
Exogene Prozesse verändern die Erde
• Gletscher und Eiszeiten
• Flusslauf und -begradigung*

Erdkunde Bild 3Klasse 7
• Wetter und Klima
• Immerfeuchte und wechselfeuchte Tropen
• Wüsten und Oasen
• Leben in der Polaren und Subpolaren Zone
• Zukunftsraum Weltmeere*

Klasse 9
• Stadtentwicklung in Deutschland
• Städte in verschiedenen Kulturräumen (Indien oder China, USA, Orient)
• Wirtschaftsräumliche Verflechtungen und Strukturwandel
• Raumanalyse USA
• Globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Bevölkerung und Migration*

Erdkunde Bild 6Klasse 10
• Natürlicher und anthropogener Klimawandel
• Räumliche Disparitäten (Raumanalyse von Schwellenländern, z.B. China; Raumanalyse von Entwicklungsländern, z.B. Kenia)
• Globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Welthandel und Globalisierung*

Anmerkung: Die mit * gekennzeichneten Themen sind optional und von der Länge des Schuljahres abhängig.

Leistungsbewertung
In der Sekundarstufe I wird pro Halbjahr eine Klassenarbeit geschrieben. Außerdem werden topographische und andere Lernzielkontrollen geschrieben, die in die mündliche Mitarbeit eingehen ebenso wie die Mappenführung. Deshalb gehen die mündlichen Leistungen mit ca. zwei Drittel in die Endnote ein.


Erdkunde Bild 7Bei Themen wie der Küstenentwicklung in Dubai, Auswirkungen des Monsuns in Indien oder des Plastikmülls in den Weltmeeren werden naturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Aspekte gleichermaßen behandelt. Erdkunde ist zwar im Aufgabenfeld II angesiedelt, verbindet aber wie kein anderes Fach die Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften. Deshalb nannte Kant sie die „Mutter der Wissenschaft“.
In der Oberstufe wird Erdkunde nur als Kurs auf erhöhtem Niveau (e-Kurs, P3) angeboten. Die Themen für das erste und letzte Semester sind immer gesetzt. Die anderen thematischen Schwerpunkte wechseln jedes Jahr:

 

   Abitur 2018 Abitur 2019  Abitur 2020
 11.1  Deutschland in Europa
 11.2  Angloamerika  Australien u. Ozeanien Lateinamerika
 12.1  Nordafrika und Vorderasien Südasien Weltmeere als Zukunftsraum
 12.2 Globalisierung

 

LeistungsbewertungErdkunde Bild 8
In der Sekundarstufe II werden je nach Semester ein oder zwei Klausuren geschrieben.
Mündliche Leistungen und schriftliche Leistungen gehen jeweils zu 50% in die Gesamtnote ein, wenn zwei Klausuren in dem Semester geschrieben werden. Wenn nur eine Klausur in einem Semester geschrieben wird, so beträgt der Anteil der schriftlichen Leistung 40% an der Gesamtnote.

 


Erdkunde Bild 9Für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 und als Junior-Wettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6. Er findet jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar statt, wird wie eine Klassenarbeit zeitgleich in allen Klassen geschrieben und dauert 10 bis 15 Minuten. Die jeweiligen Klassensiegerinnen und Klassensieger nehmen an einer Schulrunde teil, bei der drei Schulsieger und zwei Junioren-Sieger ermittelt werden. Der Schulsieger vertritt dann das Julianum im Landeswettbewerb.


Erdkunde Bild 10Das Museum bietet eine spannende Reise durch die letzten 290 Millionen Jahre Erdgeschichte des Braunschweiger Landes mit
• Ducksteinkeller und Gesteinskreislauf
• Fischsaurier der Jurazeit
• Seelilien der Otto-Klages-Sammlung
• steinzeitlicher Siedlung unserer Vorfahren


Die Schöninger Speere sind mit ca. 300.000 Jahren die ältesten Jagdwaffen der Menschheit und stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Erdkundlich besonders interessant ist die Klimageschichte mit einem Wechsel von Eiszeiten und Warmzeiten. Die dazugehörende Tier- und Pflanzenwelt mit ihren Jagdmöglichkeiten wird sehr anschaulich dargestellt.


An der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ vom Aktion Tagwerk e.V. beteiligt sich unsere Schule im Rahmen des sozialen Tages. An diesem Tag arbeiten 10 Schüler*innen bei IKEA in Braunschweig.
Der Erlös kommt der Kampagne zugute. Damit werden Bildungs- und Jugendprojekte von den Kooperationspartnern „Human Help Network“ und „Brot für die Welt“ in Ruanda, Burkina Faso, Burundi, Guinea, Simbabwe und der Elfenbeinküste unterstützt.

informatikLöst der Computer Probleme, die wir ohne ihn überhaupt nicht hätten?

Unsere Gesellschaft wird mittlerweile fast vollständig von Informatik durchdrungen. Ob es klassische Problemlösungsstrategien in der Wissenschaft sind oder eingebettete Systeme im Haushalt, ob es das Smartphone oder die Datenbank der Schule ist, immer sind dabei die Inhalte und Methoden der Informatik gefragt.

Grundsätzlich kann man die Informatik in vier Bereiche unterteilen: Angewandte Informatik, Kerninformatik, technische Informatik und theoretische Informatik. Am Julianum bieten wir momentan vor allem Ags in der Mittelstufe an, in denen Projekte aus allen Bereichen altersgemäß durchgeführt werden können. In der Robotik-Ag beschäftigen wir uns neben allgemeinen Steuerungsaufgaben mit der Steuerung von vorhandenen Robotern, aber auch mit der Entwicklung eigener mobiler Roboter. In der Informatik-Ag können die Teilnehmer Einblicke in den Softwareentwurf mit grafischen Entwicklungswerkzeugen (scratch, BYOB u.a.), aber auch in textbasierte Werkzeuge (greenfoot, java-Entwicklungsumgebungen u.a.) erhalten. Wir beschäftigen uns meist mit der Entwicklung kleinerer Spiele und Animationen. Im Anwendungsbereich können sich die Schüler mit dem europäischen Computerführerschein ECDL beschäftigen, bei dem es um Kompetenzen in Bereichen wie Textverarbeitung, Präsentation u.a. geht. Weiterhin können die Schüler im Bereich Grafik arbeiten, um im Bereich 3D-Modellierung dreidimensionale Objekte zu entwerfen, die auf dem schuleigenen 3D-Drucker gedruckt werden können.


In der Oberstufe bieten wir Kurse auf grundlegendem Niveau an, in denen neben grundlegenden Algorithmen und Datenstrukturen auch die Modellierungstechnik mit UML (Unified Modeling Language) thematisiert wird. Im Bereich Datenbanken beschäftigen wir uns mit der Datenbank-Abfragesprache SQL und dem Entwurf und der Implementierung einer eigenen sehr einfachen Datenbank. Abgerundet wird der Durchgang durch Überlegungen zu Automaten und formalen Sprachen in der theoretischen Informatik. Abiturprüfungen in Informatik lassen sich am Julianum zurzeit nicht realisieren.


Informatik-Biber

www.informatik-Biber.de

Der Informatik-Biber ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13. Jeweils zwei Jahrgänge werden zusammen gewertet. Der Schwierigkeitsgrad nimmt mit zunehmendem Alter zu, ist aber auch für die höheren Jahrgänge durchaus interessant. Es geht im Wesentlichen um die Lust, Knobelaufgaben zu lösen. Und es soll natürlich Spaß machen und Lust auf die Beschäftigung mit informatischen Themen bringen. Die besonders erfolgreichen TeilnehmerInnen (1. und 2. Plätze) erhalten kleine Preise. Alle erhalten eine Urkunde.

Das Julianum nimmt seit 2010 regelmäßig an diesem Wettbewerb teil. Ab dem Schuljahr 2015/16 nehmen alle Klassen der SEK I im Rahmen des Unterrichts teil. Informationen dazu werden in der Woche vor der Biberwoche an die SchülerInnen verteilt. Die Schüler der Oberstufe können an diesem Wettbewerb im häuslichen Rahmen teilnehmen. Die Teilnehmer der Informatik-Ags sowie der Informatik-Kurse in der Oberstufe nehmen seit Jahren im Rahmen des Unterrichts teil. Im Krankheitsfall kann in der Biberwoche auch von zu Hause aus der Biber bestritten werden. In diesem Fall muss bitte Herr Höpfner rechtzeitig vorher angesprochen werden, damit die Anmeldedaten bekannt gegeben werden können. Bitte auch auf die Aushänge und die Veröffentlichungen hier auf der Webseite achten.

 


Aus dem Fach Informatik erwachsende Projekte und Arbeitsgemeinschaften sind:

Weitere Projekte sind möglich. Verantwortlich für diesen Bereich ist Jörg Höpfner.

aquarium22001 spendete der OStR a.D. Gerhard Becher dem Julianum ein 80 Liter Aquarium. Das wurde der Grundstock für die Aquaristik-AG. Das Aquarium erfreute sich großer Beliebtheit, so dass der Wunsch nach einem zweitem Aquarium entstand. Um das unterschiedliche Verhalten der Zierfische intensiv zu beobachten entschied man sich für ein südamerikanisches Becken mit Salmlern und ein afrikanisches Aquarium mit Fischen aus dem Malawisee. Die Aquarien standen zunächst in der Nähe des Sekretariats, erst später kamen sie ins Forum und erhielten den jetzigen Standort. Viele engagierte Schüler nahmen in den vergangenen Jahren teil, etliche auch auf höherem Niveau. Martin Schmidt z. B. nahm bei "Jugend forscht" teil.
Der Schulteich wurde während der Projekttage 2004 revitalisiert.
Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation mit dem Aquarienverein ACARA Helmstedt e.V. (www.acara-helmstedt.de). Am 12.01.2005 verlieh der ACARA Helmstedt der AG eine Urkunde wegen der Pflege von Artbecken. Besonderer Dank gilt Michael und Walter Schöndube für die aufopferungsvolle Betreuung der Aquaristik-Ag und der liebevollen Pflege der beiden Becken.

aquarium3

 

 

 

www.informatik-Biber.de

Der Informatik-Biber ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13. Jeweils zwei Jahrgänge werden zusammen gewertet. Der Schwierigkeitsgrad nimmt mit zunehmendem Alter zu, ist aber auch für die höheren Jahrgänge durchaus interessant. Es geht im Wesentlichen um die Lust, Knobelaufgaben zu lösen. Und es soll natürlich Spaß machen und Lust auf die Beschäftigung mit informatischen Themen bringen. Die besonders erfolgreichen TeilnehmerInnen (1. und 2. Plätze) erhalten kleine Preise. Alle erhalten eine Urkunde.

Das Julianum nimmt seit 2010 regelmäßig an diesem Wettbewerb teil. Ab dem Schuljahr 2015/16 nehmen alle Klassen der SEK I im Rahmen des Unterrichts teil. Informationen dazu werden in der Woche vor der Biberwoche an die SchülerInnen verteilt. Die Schüler der Oberstufe können an diesem Wettbewerb im häuslichen Rahmen teilnehmen. Die Teilnehmer der Informatik-Ags sowie der Informatik-Kurse in der Oberstufe nehmen seit Jahren im Rahmen des Unterrichts teil. Im Krankheitsfall kann in der Biberwoche auch von zu Hause aus der Biber bestritten werden. In diesem Fall muss bitte Herr Höpfner rechtzeitig vorher angesprochen werden, damit die Anmeldedaten bekannt gegeben werden können. Bitte auch auf die Aushänge und die Veröffentlichungen hier auf der Webseite achten.

Hp

P1050702In der AG Schach versuchen jeden Dienstag interessierte Schüler, ihre Fähigkeiten am strategischen Spiel weiterzuentwickeln. Ziel des Spiels ist, den Gegner schachmatt zu setzen, das heißt seine als König bezeichnete Spielfigur unabwendbar anzugreifen. Auf der ganzen Welt ist Schach das bekannteste und bedeutsamste Brettspiel.

Unsere Schachgruppe am Julianum besteht seit drei Jahren und hat zur Zeit sieben Mitglieder aus den Klassen 4 bis 8. Wir spielen jedes Jahr unseren Schulschachmeister aus, der auf einem Pokal verewigt wird.

Mit unserer Schachgruppe haben wir in der Altersgruppe III beim Vorausscheid zu den niedersächsischen Landesmeisterschaften in Bad Harzburg einen 5.Platz belegt.
Auf Einladung der Schachmannschaft der Realschule Königslutter führten wir im April 2014 einen freundschaftlichen Vergleichswettkampf durch.

Unsere Aktivitäten in der AG-Stunde sind: analysieren strategischer Problemstellungen, nachspielen von historischen Partien einiger Großmeister, bearbeiten von Aufgabenblättern, die das vorausschauende Denken fördern, Eröffnungsvarianten erkennen bzw. wie man darauf reagieren kann, bauen von Fallen im Spiel, viele Übungsspiele gegeneinander.

http://www.diercke.deMit rund 280 000 Teilnehmern ist „Diercke Wissen" der größte Geographiewettbewerb in Deutschland und erfreut sich nicht nur unter Schülerinnen und Schülern des Julianum großer Beliebtheit, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer sowie deren Familien testen gerne ihr Wissen. Insgesamt sind 20 Aufgaben zu bearbeiten, dabei geht es um ein breites Fragenspektrum, wie folgende Beispiele zeigen:

 

  • Mit „Schneekoppe" ist hier kein Nahrungsmittelunternehmen gemeint, sondern ein Gebirge zwischen Polen und Tschechien. Nenne den Namen des Gebirges. (Sudeten)
  • Welche amerikanische Auto-Stadt ist pleite? (Detroit)
  • Welches Land ist der größte Importeur von Gold? (China)

Nein - Pangea ist nichts zum Essen, der Pangea-Wettbewerb der Mathematik richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Freude am Knobeln und Grübeln, aber auch an Logik und Rechenkunst haben.
In jeder Klassenstufe sind insgesamt 25 interessante Aufgaben zu vielen Bereichen der Mathematik zu lösen. Die meisten Aufgaben beziehen sich auf im Unterricht erworbenes Wissen, welches in ansprechender Weise, manchmal auch sehr originell, z.B. aus den Bereichen Prozentrechnung, Wahrscheinlichkeitsrechnung oder Flächenberechnung, abgefragt wird.

 

Jedes Jahr fahren wir im 11. Jahrgang mit unseren Leistungskursschülern und interessierten Grundkursschülern in das Biotechnologische Schülerlabor auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig.

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In einem modernen, voll ausgerüsteten Labor lernen wir – begleitet von fundierten theoretischen Erläuterungen – DNA (je nach gewähltem Kurs mal die eigene DNA oder die von z.B. verschiedenen Wurstsorten) in vielen einzelnen Schritten zu isolieren und bestimmte Abschnitte auf ihr mit Hilfe der PCR zu vervielfältigen. Daneben lernen wir auch grundlegende Techniken der Laborarbeit kennen: Pipettieren - auch kleinster Probenmengen, vortexen, sicheres Arbeiten, zentrifugieren und vieles mehr.

Nach einer Mittagspause in der Mensa des Helmholtz-Zentrums trennen wir unsere DNA mit Hilfe der Gelelektrophorese auf und machen sie mit bestimmten Farbstoffen sichtbar. So sehen wir am Ende eines langen zwar anstrengenden, die Mühe aber lohenden Arbeitstages, z.B. wieviel Neandertaler in uns steckt, oder können überprüfen, ob die Angaben auf dem Wurstetikett, welche Fleischsorten der Wurst beigemischt worden sind, auch wirklich stimmen (sie stimmen nicht immer!).

Für all diejenigen Schülerinnen und Schüler, die mehr über den Computer erfahren wollen und insbesondere Interesse haben, Programme nicht nur zu nutzen, sondern sie selbst zu entwerfen, sollten über eine Teilnahme an der Informatik-Ag nachdenken.

Die Bandbreite der Themen ist riesig und ändert sich auch ständig. Hier sind vor allem die Interessen der Teilnehmer wichtig. Meist starten wir mit den grundlegenden Überlegungen der Algorithmik und entwerfen einfache Algorithmen mithilfe einer grafischen Programmierumgebung (sratch, BYOB, starlogo TNG, ardublock...). Hier lassen sich kleine Spiele oder Theaterstücke entwerfen und animieren.
grafisches Programmierwerkzeug scratch

I.d.R. nutzen wir danach eine Programmierumgebung, die sowohl die Sprache java einführt, aber trotzdem die grafische Entwicklung des Programmfensters erlaubt (greenfoot, BlueJ). Auch hier sind es vor allem kleine Spiele, die mit Gewinn implementiert werden können. Aber auch andere Programme wie Bildbearbeitungsprogramme lassen sich selbst entwerfen.
Memory mit einem grafisch/textbasierten WerkzeugDie Werkzeuge erlauben das Entwickeln von Programmen i.d.R. für Windows-Systeme. Möchte man diese Programme auch für andere Betriebssysteme wie Android oder OS X oder Linux zur Verfügung stellen, dann muss man auf größere Programmierwerkzeuge umstellen. Je nach Interesse der Schüler führe ich reines java mit dem java-Editor ein. Es kann aber auch gleich eine große Entwicklungsumgebung wie Eclipse oder Netbeans sein. Anfang 2015 haben wir z.B. ein kleines Projekt "Stoppuhr" entwickelt, welches grundsätzlich auch als java-Netstart-Anwendung verteilt werden könnte. UhrmitLogoeLearning

Großes Interesse haben die Schüler meist auch an der Entwicklung von "richtigen" Spielen. Hier muss etwas gebremst werden, denn die Entwicklung eines kommerziellen Spieles wird meist von vielen Entwicklern, Designern, Musikern und Programmierern durchgeführt. Trotzdem versuchen wir, mit einer freien Version einer Spiele-Engine erste Erfahrungen zu machen. 

Neben diesen algorithmischen Aufgaben betrachten wir bei Interesse auch den Aufbau von Rechnern, die Topographie von Rechnernetzen (diese können wir mit einer Software simulieren) oder entwickeln Programme für die vorhandenen Mikroprozessoren (arduino, Processing). Daneben gibt es eine Vielzahl an weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten, die hier nicht einzeln aufgezählt werden können.

Kommt einfach vorbei!

RobotikViele Kinder und Jugendliche sind begeistert, wenn sich Modelle vom Computer gesteuert bewegen, Lampen an und aus gehen oder Roboter mit dem Handy gesteuert werden. All dies kann man in der Robotik-Ag selbst ausprobieren und lernen, wie viele Gedanken man sich in einem Steuerungsprogramm machen muss, damit der Roboter tatsächlich eine Linie findet, auf dieser entlang fährt und sogar einem Hindernis ausweicht. Zum Aufbau eines eigenen Roboters muss man sich auch viele Gedanken über die Stabilität und Funktion des Modells machen.

Folgende Themen werden bearbeitet: Sensoren und Aktoren, Bauen mit Fischertechnik (auch Statik), der elektrische Stromkreis, Spulen und Magnetfelder, Steuern und Regeln mit Mikroprozessoren (Fischertechnik, arduino).

Als Aktoren dienen vor allem Lampen und Motoren (auch mit Getriebe).
Sensoren sind vor allem Schalter, Taster, Reed-Kontakte, Spursensoren, Ultraschall-Abstandssensoren, Lichtsensoren.

Zunächst soll in der Ag das Baumaterial kennengelernt werden. Wir bauen kleinere Modelle von Kränen, Brücken und Getrieben. Untersucht werden sollen dabei die Umlenkung von Kräften, Flaschenzüge und grundsätzliche Statikprobleme. Nach einfachen unbeweglichen Modellen (Besucherzähler im Museum, Garagentorsteuerung u.a.) beschäftigen wir uns dann hauptsächlich mit mobilen Robotern (zunächst fertige Modelle, später dann auch selbst gebaute Roboter). Hier ist das Ziel, am RoboCup Junior teilnehmen zu können, bei dem selbst entwickelte mobile Roboter Rescue-Aufgaben lösen bzw. einen Parcous mit Hindernissen und Steigung durchfahren müssen.
Zur Steuerung benutzen wir zunächst die grafische Programmierumgebung RoboPro, es sind aber auch Lösungen mit anderen Programmiersprachen möglich (java, C++...). Der arduino-Mikroprozessor wird mit der dazugehörigen Software arduino programmiert. Auch hier sind andere Möglichkeiten denkbar (processing, java, C++...).

Trotz vieler vorhandener Materialien benötigen wir häufig weitere Bauteile und Roboter zu kaufen ist sehr teuer. Spenden sind sehr gerne gesehen (Bauteile direkt bei Hp, Geld bitte über den Eltern- und Förderverein). Danke.

Wir sind die ExpAG. Das ist die Abkürzung für Experimentier-AG.

Unsere Arbeitsgemeinschaft ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Klassen. Das bedeutet, uns sind auch Kinder aus benachbarten Grundschulen, besonders aus dem Kooperationsverbund „Förderung besonderer Begabungen" Helmstedt, herzlich willkommen. Diese Arbeitsgemeinschaft gehört zum Begabungsförderprogramm unserer Schule.

Hochbegabung

Die ExpAG beginnt nach den Herbstferien und endet mit den Frühjahrsferien.
An einem Wochentag in der Zeit von 13.10 Uhr bis 14.40 Uhr dreht sich alles um das chemische Experiment. Zuerst lernen wir gemeinsam die Laborräume kennen. Danach üben wir den Umgang mit den wichtigsten Laborgeräten. Nachdem alle kleinen Laborantinnen und Laboranten ihren Brennerführerschein gemacht haben, geht es mit dem Experimentieren los. ExpAG

Wir untersuchen dabei Alltagschemikalien, arbeiten mit Chemiebaukästen und lassen es ordentlich qualmen und stinken. Manchmal zeigen wir auch der Münz-AG, wie man ein Geldstück aus Kupfer „vergolden" oder „versilbern" kann. Aber keine Angst, es werden keine Vorkenntnisse als Alchimist benötigt. Alles, was man zum Experimentieren benötigt, wird in dieser AG erlernt. Am Ende erhält jede Teilnehmerin /jeder Teilnehmer darüber ein Zertifikat.

Hast du Lust mitzumachen?
Wende ich an den AG-Leiter Herrn Freyer.

Immer mehr junge Menschen erkranken weltweit an Diabetes Typ II. Ein Informationstag für alle 7. Klassen brachte die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Julianum zum Nach- und Umdenken.

Während die Abiturienten in ihren mündlichen Prüfungen saßen und ihr Bestes gaben, informierten sich die Siebtklässler an einem abwechslungsreich gestalteten Vormittag über die Wohlstandskrankheit Nummer 1: Diabetes Mellitus Typ II.

Organisiert wurde der Tag von Ortwin Johannsen, durchgeführt vom Team der Internistenpraxis Müller-Hunold und Hunold aus Grasleben, deren Schwerpunkt auf der Behandlung und Beratung von und Präventionsarbeit mit Diabetes-Patienten liegt.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren Wissenswertes über die Geschichte der Volkskrankheit, über gesunde Ernährung, richtige Bewegung und die Ursachen und Symptome von Diabetes Typ II.

An verschiedenen, ansprechend gestalteten Station nahmen die 13- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen die eigenen Essgewohnheiten unter die Lupe, ließen ihren Blutzuckerspiegel messen, sprachen mit Herrn Hunold über richtige Bewegung, mit Frau Quost und den Landfrauen über gesunde Ernährung und erfuhren von Frau Müller-Hunold schockierende Fakten zur Krankheit, wie zum Beispiel die Tatsache, dass sich ein Drittel der Deutschen weniger als 50 Meter am Tag bewegen und mehr als 50% der Bevölkerung an Übergewicht leiden – beides Probleme, die zu Diabetes Typ II führen können.

Insgesamt bot der Vormittag den Jungen und Mädchen ein buntes Programm aus Fakten und teils aufrüttelnden Neuigkeiten rund um das Thema Diabetes.

Imkern in der Schule

Bild von Hans Benn auf Pixabay

Seit dem 1.2. 2019 hat das Julianum eine Bienen-AG. Unser Bienenvolk hat den Winter gut über-standen und schwirrt über das Julianum, um Nektar und Pollen zu sammeln. Die AG – momentan acht Schüler und Schülerinnen des Julianum mithilfe der Lehrkräfte Frau Gritzan und Frau Hönecke - beobachtet dabei das Bienenvolk, informiert sich über das Leben der Honigbiene und will die Um-gebung bienenfreundlich gestalten. Dafür sollen Pflanzen ausgesät und eingepflanzt werden, die den Bienen viel Nektar geben.

 

3D-Drucker mit einigen Modellen

3D-Druck an einer Schule?? Natürlich! Diese moderne und spannende Technik kann am Julianum direkt erlebt werden. Wie auf dem Bild zu erkennen lassen sich aus einem Filament (Kunststofffaden auf einer Rolle) mithilfe einer heißen Düse 3D-Modelle schichtweise drucken. Das Verfahren nennt man FDM (fused deposition modeling), was so viel heißt wie "Modellierung durch schichtweises Auftragen eines geschmolzenen Materials). Die Eule und die Vase im Bild sind als Modelle aus dem Internet heruntergeladen, die anderen Modelle stammen von Schülern.
Der Drucker wurde von HP im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung gebaut und wurde vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium hoch gefördert. Anfang 2017 ist der Druckkopf durch einen besseres Modell ersetzt worden, sodass wir jetzt mit dünnerem Filament drucken, welches zudem deutlich besser auf dem Heizbett haftet. Folgende Schritte von der Idee zum ausgedruckten Modell müssen durchgeführt werden (vereinfachte Darstellung):

  1. Modellierung in einer 3D-Software. Wir benutzen zunächst SketchUp von google, welches auch für jüngere Schüler ein leicht zu bedienendes Tool darstellt. Neuere und mächtigere Tools sind blender bzw. fusion360.
    Ein Modell in SketchUp
  2. Das Modell muss für den Druck vorbereitet werden. Dazu muss eine Software das Modell in Schichten umwandeln, wobei das Innere des Modells i.d.R. durch Wabenmuster gebildet wird, das Äußere aber solide gedruckt wird. Bisher arbeiteten wir mit dem repetier host, ab 2017 werden wir die cura-engine benutzen.
    slicen1slicen2aslicen2
  3. Dieses "ge-slice-te" Modell wird als "gcode", also als Menge von Bewegungsanweisungen für den Druckkopf des Drucker, gespeichert und dann von einer SD-Karte durch einen arduino-Mikroprozessor in Motor- und Heizsignale umgewandelt. Dabei sind für die drei Achsen x, y und z jeweils ein Schrittmotor vorhanden, für die Zufuhr des Filaments ein vierter Motor.

Der Druck dauert i.d.R. ziemlich lange, sodass es häufig nicht möglich ist, alle entwickelten Modelle sofort zu drucken. Wir wünschen uns deshalb noch mindestens einen weiteren Drucker, damit diese motivierende Beschäftigung auch zu mitnehmbaren Erfolgen führt.