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Foto: Julianum

Man sollte meinen, dass unsere Schülerinnen sich für andere Dinge interessieren als für fortgeschrittene physikalische Themen. Weit gefehlt! Vier unserer Schülerinnen aus dem 10. und 11. Jahrgang wollten unbedingt an einer Masterclass teilnehmen, die die Universität in Göttingen immer wieder für Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge anbietet. Vor vielen Jahren fand eine solche Masterclass direkt bei uns statt, zwischenzeitlich sind einzelne Schüler der Physik-Leistungskurse nach Göttingen gefahren.

In diesem Jahr nahmen das Angebot von Herrn Höpfner, eine Exkursion nach Göttingen zu organisieren, Pauline Rothkegel, Kaja Kalberlah, Amélie Monien sowie Alina Caraiman an. Leider mussten weitere Interessenten zurückstehen, denn pro Schule werden maximal vier Schüler*innen zugelassen. Der Aufwand war erheblich, mussten wir doch schon um 6:28 Uhr den Zug nach Hannover nehmen, um dann nach Göttingen zu fahren.
Die Veranstaltung gliederte sich in drei Teile. Zuerst wurden fachliche Grundlagen dargestellt - wie üblich in einem Hörsaal des physikalischen Instituts. Eine nette Erfahrung - immerhin sind die fachlichen Inhalte kein Unterrichtsstoff im Physikunterricht des Gymnasium in Niedersachsen. Nach der Mittagspause wurden für drei Stunden echte Daten vom Atlas-Detektor des Large Hadron Colliders (LHC) vom CERN ausgewertet. In dieser Masterclass wurden die Daten auf Z-Bosonen und mögliche Higgs-Teilchen eingeschränkt. Jede Gruppe erhielt einen eigenen Satz an Daten, die am Ende dann zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst wurde.
Ganz am Ende der Veranstaltung konnten die Schülerinnen dann noch an einer internationalen Online-Konferenz von vier Masterclasses in Deutschland, Polen, Frankreich und der Schweiz teilnehmen. Diese einstündige Konferenz wurde von zwei Wissenschaftlerinnen des CERN direkt aus Genf moderiert und geleitet. Hier wurden alle Auswertungen zu einem einzigen Ergebnis zusammengefasst. Neben den Fragen der Moderatorinnen an die Gruppen zum Gesamtergebnis, die von einzelnen Schüler*innen in Englisch beantwortet wurden, konnten die Teilnehmer vor allem auch Fragen an die Wissenschaftlerinnen stellen. So erfuhren alle Beteiligten neben fachlichen Dingen auch höchst persönliche Einstellungen der Moderatorinnen in Bezug auf ihre Berufswahl. Leider konnte die französische Gruppe ihre technischen Probleme nicht voll in den Griff bekommen - was wieder einmal zeigt, dass auch heutzutage Videokonferenzen nicht immer verlässlich funktionieren.
Gegen 17:15 Uhr verließen wir mit den Teilnahmezertifikaten die Veranstaltung und waren dann um 20:30 Uhr mit einer Verspätung von "nur" 45min wieder in Helmstedt. Das hat sich trotz des Aufwandes gelohnt! Und für die "Zurückgewiesenen" konnte Herr Höpfner mittlerweile eine weitere Masterclass in Braunschweig organisieren.
Hp